"Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt,
sondern ein Feuer, das entzündet werden will"
(Francois Rabelais)
Das Berufsbild der staatlich anerkannten ErzieherInnen hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Sie sind heute als sozialpädagogische Fachkräfte in den verschiedensten Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe tätig und gestalten somit maßgeblich die Lebens- und Entwicklungsbedingungen von Kindern und Jugendlichen mit.
Staatlich anerkannte ErzieherInnen sind zum Beispiel in folgenden Arbeitsbereichen tätig:
- in Wohneinrichtungen der stationären erzieherischen Kinder- und Jugendhilfe
- in der ambulanten Kinder- und Jugendarbeit
- in Kindergärten und Kindertagesstätten
- in der Schulkinderbetreuung (offene Ganztagsgrundschule)
- in der Jugendsozialarbeit
- in der Jugendkulturarbeit
- in der offenen Kinder- und Jugendarbeit
- in der Freizeitpädagogik
- in psychiatrischen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche
ErzieherInnen übernehmen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben. Sie bauen Beziehungen zu Menschen mit unterschiedlichster Herkunft, Nationalität und Religion auf und tragen wesentlich zu deren Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit bei.
Weiterhin gehört zu ihrem Aufgabenspektrum auch die Zusammenarbeit und Beratung von Eltern/Familien und die Kooperation mit anderen Einrichtungen, wie beispielsweise dem Jugendamt und der Schule.
Sie arbeiten häufig in multi-professionellen Teams und übernehmen auch Leitungsfunktionen.