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Samstag, 20.3.2010
12:00 - 16:00 Uhr | Tag der offenen Tür |
Wir freuen uns sehr, dass uns so viele Menschen besucht haben. Herzlichen Dank für Ihr Interesse!
Das Ausbildungskonzept der Fachschule: interdisziplinäre Lerngruppen und wählbare Themen
Das Ita Wegman Berufskolleg bildet Erzieher/-innen und Heilerziehungspfleger/-innen aus und lässt beide während der Ausbildung über den eigenen Tellerrand schauen. Beide Berufsgruppen benötigen spezifische Fachkenntnisse. Fachwissen wird aber nur dann nachhaltig gelernt, wenn es mit der Praxis verbunden ist, wenn Interesse daran besteht, wenn es selbst erarbeitet wird und wenn mit Menschen, die mehr Erfahrung oder einen anderen Blickwinkel haben, darüber gesprochen wird. - Deshalb erfolgt ein Teil der Ausbildung in Lerngruppen, in denen sowohl Erzieher/-innen als auch Heilerziehungspfleger/-innen aller Ausbildungsjahre gemeinsam und eigenständig an Themen arbeiten.
- Deshalb ist ein Teil der Themen, an denen die Studierenden arbeiten, frei wählbar.
Zum einen gibt es interdisziplinäre Module, in denen es in der Regel um fachübergreifende Fragestellungen geht: z.B. „Entwicklung“, „Macht/Gewalt“ oder „Kommunikation“. Es stehen mehrere Themen zur Wahl und die Studierenden wählen ein Thema aus, für das sie sich aktuell besonders interessieren. In der dann entstehenden jahrgangs- und bildungsganggemischten Lerngruppe werden die für das individuelle Berufsziel oder den aktuellen Praxisort relevanten Themen anhand unterschiedlicher Fallbeispiele oder Projekte erarbeitet und im Gespräch mit den anderen Teilnehmenden ergänzt und diskutiert. Das multiprofessionelle Team, das die Studierenden auch im Berufsalltag vorfinden, ist bereits in der Ausbildung Realität.
Zum anderen finden die Studierenden im Differenzierungsbereich ein umfangreiches Angebot an fachspezifischen Kursen vor. Hier geht es um spezielle fachliche Kenntnisse und Kompetenzen in den Feldern Pädagogik, Pflege, Kunst, Therapie oder zur Vertiefung anthroposophischer Themen. Alle Kurse stehen allen Auszubildenden offen und sind auch frei wählbar.
Die Studierenden haben in ihrer Ausbildungszeit selbständig, eng an der Praxis und im Austausch mit anderen gelernt und damit gute Voraussetzungen für ihre Berufstätigkeit erworben. Sie schließen die Ausbildung ab mit der theoretischen und fachpraktischen Abschlussprüfung am Ende des letzten Ausbildungsjahres.
Das Konzept wird wissenschaftlich begleitet von der GAB (Gesellschaft für Ausbildungs- und Berufsförderung), München.
"Dabei fördere ich die soziale Verbindung unterhalb der Klienten."
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